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Schnatterinchen
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

01.05.2019, 10:16

Schnatterinchen hat geschrieben:
CL-HF: Reich gegen Arm und Arm führt 20 Minuten vor Schluss mit 0:1. ;)

Ich verstehe nicht, welchem Mod dieser Beitrag hier gestört haben muss, um ihn zu verschieben, da der Inhalt nun relativ eindeutig Bezug auf Fußball und Geld nimmt. :roll:


"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont."
 
Toralf
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

01.05.2019, 15:20

Wir sollten eh nur noch in ein Thread schreiben. Bei 30-50 Beiträgen pro Tag lohnt es sich nicht, das auf mehrere Themen zu splitten.


 
Arca
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Re: Mario Kallnik

13.02.2020, 18:17

Eventuell ein Hinweis warum Spieler schnell wieder wegwollen oder gar nicht erst kommen. Der Artikel schon ein wenig älter ( aus 2016/2017) aber bestimmt noch Aktuell.
Bin trotzdem für Besonnenheit beim Geld ausgeben.  Die Unsummen sind es nun ja auch nicht. Der Rest des Lebens ist damit nach der Fußballkariere nicht gesichert. Darum auch Verständnis für die Spieler.

Hier die Quelle, ist für Euch aber eventuell schon eine alte Kamelle.

https://www.finanzen100.de/finanznachri ... 46_288017/
Webergebnisse
Selbst Drittliga-Kicker verdienen wie Top-Banker - aber mit einem Haken - Finanzen100

Ich hoffe jetzt habe ich die Urheberrechte berücksichtigt.


 
Wirbel

Der Fußball und das liebe Geld

14.02.2020, 11:13

Arca hat geschrieben:
Eventuell ein Hinweis warum Spieler schnell wieder wegwollen oder gar nicht erst kommen. Der Artikel schon ein wenig älter ( aus 2016/2017) aber bestimmt noch Aktuell.
Bin trotzdem für Besonnenheit beim Geld ausgeben.  Die Unsummen sind es nun ja auch nicht. Der Rest des Lebens ist damit nach der Fußballkariere nicht gesichert. Darum auch Verständnis für die Spieler.

Hier die Quelle, ist für Euch aber eventuell schon eine alte Kamelle.

https://www.finanzen100.de/finanznachri ... 46_288017/
Webergebnisse
Selbst Drittliga-Kicker verdienen wie Top-Banker - aber mit einem Haken - Finanzen100

Ich hoffe jetzt habe ich die Urheberrechte berücksichtigt.

Danke, das war mal ein echt interessanter Artikel! Da sieht man auch mal, daß die Unterschiede in der Liga gar nicht so groß sind (waren). Wenn Preußen Münster mit 140k Durchschnittsgehalt Klassenprimus ist und wir mit 92k ganz unten stehen, dann trennen uns im Grunde "nur" poplige 50k Durchschnittsgehalt von "ganz oben". Da würde ich doch sagen, ich hole lieber 5-6 Leistungsträger für 200k im Jahr und nehme dafür eine halbe Mille von den gefühlt 3-4 Mille auf'm Festgeldkonto (hat Kalle schon mal wer erklärt, daß es auf Festgeld keine Zinsen mehr gibt, sondern nur Geldentwertung mittels Inflation? 8-) ) in die Hand, als daß ich einen Abstieg riskieren oder eine Extrarunde in der unteren Liga (ein Aufstieg sollte mind. 5 Mille mehr p.a. bringen - das wäre eine Rendite von satten 1000%!!!) drehen würde.
Und mal ganz ehrlich: wenn ich 10-15 Jahre lang ein 6stelliges Jahreseinkommen verdienen würde (mit Sport!), dann würde ich mit 35 in den Sack hauen und für den Rest meines Lebens in Luxus leben  8-) Also das Gejammer von wegen "eine Profi-Fußballerkarriere dauert ja nur max. 15 Jahre und danach muß ich am Hungertuch leiden" ist geradezu lächerlich! Auch der "Haken", daß ein Handwerker viel länger arbeiten muß ist Blödsinn! Zum einen fängt kein Handwerker mit einem 6stelligen Jahresgehalt an - der muß ich dafür erstmal mindestens 10-20 Jahre für so ein Gehalt qualifizieren - und dann besteht bei vielen die Gefahr, mit 40 oder 50 berufsunfähig zu werden.
Ich wäre verwundert, wenn mehr als 5% aller Handwerker mehr als 50k Jahresgehalt verdienen! Und wenn, dann wahrscheinlich nur als Unternehmer, in dem er einen Handwerksbetrieb gründet und andere für sich arbeiten läßt. Eine Option, die - in einem anderen Gewerbe - auch jedem Fußballprofi nach seiner Laufbahn offen steht - nur halt mit wesentlich mehr Startkapital!
Fazit: kein Handwerker wird jemals so viel Geld verdienen wie ein (drittklassiger) Profifußballer! Wenn es dann für "nach der Karriere" nicht mehr reicht, dann hat man einfach während seiner Karriere zu viel von der Kohle verprasst!

BWG Wirbel


 
Arpi
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

14.02.2020, 11:38

Wirbel hat geschrieben:
Fazit: kein Handwerker wird jemals so viel Geld verdienen wie ein (drittklassiger) Profifußballer! Wenn es dann für "nach der Karriere" nicht mehr reicht, dann hat man einfach während seiner Karriere zu viel von der Kohle verprasst!

BWG Wirbel

Wie kommst du denn auf das schmale Brett ? Nehmen wir mal für einen Drittligakicker 100.000 Euro Jahresgage mal 15 Jahre Profifußball macht eine Bruttoeinkommen von 1,5 Millionen Euro.
Ein Handwerker mit 40 Berufsjahren bräuchte somit ein Jahresbrutto von 37.500 Euro um auf die gleichen 1,5 Millionen Euro zu kommen. Macht bei 40 Stunden Woche einen Stundenlohn von 18,03 Euro ohne 13.Monatsgehalt bzw. ein Monatsbrutto von 3125 Euro. Das ist jetzt nicht utopisch in manchen Handwerksbranchen.


Die Friedhöfe der Welt sind voll von Leuten, die sich für unentbehrlich hielten.

(Georges Clemenceau)
 
Wirbel

Re: Der Fußball und das liebe Geld

14.02.2020, 12:06

Auf das "schmale Brett" komme ich mittels einer ganz einfachen Rechnung und dem Zinseszinsefekt ;)
Der Fußballer hat bereits mit Mitte 30 1,5 Mio. verdient, der Handwerker erst mit 60/65. Der Fußballer könnte schon ab Mitte 30 von den Erträgen seiner Einkünfte leben, der Handwerker kann dies erst mit über 60.
Wenn der Fußballer nur jeweils 10% seines Einkommens sparen würde, hätte er mit Mitte 30 also 150k auf der hohen Kante (ohne Erträge!). Davon könnte er bspw. Immobilien im Wert von 1,5 Mio. kaufen, die ihm Mieteinnahmen garantieren, die in etwa in der Höhe eines Handwerkergehaltes liegen dürften  - ohne für den Rest seines Lebens dafür noch einen Finger krumm machen zu müssen ;)


 
Jörn
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

14.02.2020, 12:30

10% Eigenkapital?

Und dann kriegst du für 1,5 mio keine Immobilien mehr die 100 000 im jahr abwerfen und selbst wenn, bist du nach steuern bei gut 50.000 im jahr und kannst dann gerade so die tilgung bedienen, wenn du den kredit nach 25 jahren abbezahlt haben willst. Und da ist noch nicht mal instandahltung mit drin.

Da musst du mit vorsichtig gerechnet 2% im jahr rechnen also 30.000, wenn du nicht nach 20 jahren ne bruchbude haben willst.

Lassen wir mal kosten für verwaltung und vermietung außen vor, musst du noch nebenbei n job finden, der 30.000 netto im jahr abwirft um plusminus 0 rauszukommen. Aber wovon dann leben?


 
Wirbel

Re: Der Fußball und das liebe Geld

14.02.2020, 12:46

Jörn hat geschrieben:
10% Eigenkapital?

Und dann kriegst du für 1,5 mio keine Immobilien mehr die 100 000 im jahr abwerfen und selbst wenn, bist du nach steuern bei gut 50.000 im jahr und kannst dann gerade so die tilgung bedienen, wenn du den kredit nach 25 jahren abbezahlt haben willst. Und da ist noch nicht mal instandahltung mit drin.

Da musst du mit vorsichtig gerechnet 2% im jahr rechnen also 30.000, wenn du nicht nach 20 jahren ne bruchbude haben willst.

Lassen wir mal kosten für verwaltung und vermietung außen vor, musst du noch nebenbei n job finden, der 30.000 netto im jahr abwirft um plusminus 0 rauszukommen. Aber wovon dann leben?

Wieviele Immobilien besitzt Du?
Und wer hat was von Erträgen von 100k pro Jahr gesagt?  :roll:
Oder Steuern?  :lol:


 
Jörn
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

14.02.2020, 12:58

100 k wenn du ne immobilie fürs 15 fache jahresmiete findest, aber die zeiten sind ja selbst in magdeburg vorbei.

Seit 17 Jahren in der Immobilienbranche arbeiten und dort für Finanzen, Einnahmen und Ausgaben zuständig zu sein, bringen so rudimentäre Grundkenntnisse mit sich.


 
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Magdeburg56
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

14.02.2020, 13:02

Wenn ihr einen Austausch über Immobilien machen wollt, macht dies wo anders oder Privat, hier geht es immer noch um Fußball und das liebe Geld


 
Jörn
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

14.02.2020, 13:04

Hängt alles zusammen. Die frage ob man sich von einem drittligagehalt zu ruhe setzen eollen, scheint noch offen


 
Wirbel

Re: Der Fußball und das liebe Geld

14.02.2020, 14:43

Jörn hat geschrieben:
Seit 17 Jahren in der Immobilienbranche arbeiten und dort für Finanzen, Einnahmen und Ausgaben zuständig zu sein, bringen so rudimentäre Grundkenntnisse mit sich.

Das war nicht meine Frage. Die lautete: "Wieviele Immobilien besitzt Du?"
Brauchst Du als Dipl.-Betriebswirt noch irgendwie Hilfe, um die Frage zu verstehen zu können und konkret darauf antworten zu können?
Mit "rudimentären Grundkenntnissen" buchhalterischer Art sollte man vll. eher nicht beratend tätig sein.


 
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Mick Jagger
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

14.02.2020, 17:49

Wirbel hat geschrieben:
Danke, das war mal ein echt interessanter Artikel! Da sieht man auch mal, daß die Unterschiede in der Liga gar nicht so groß sind (waren). Wenn Preußen Münster mit 140k Durchschnittsgehalt Klassenprimus ist und wir mit 92k ganz unten stehen, dann trennen uns im Grunde "nur" poplige 50k Durchschnittsgehalt von "ganz oben".


BWG Wirbel

Das der Artikel aus 2016 stammt ist Dir aber aufgefallen?




Ich danke allen Beteiligten das ich nicht in Halle geboren wurde!
 
Klehmchen
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

15.02.2020, 09:10

Ich dachte ja mal nach seinen ganzen Ausführungen immer, der Wirbel wäre einer der reichsten Magdeburger und würde den FCM bald aus der Krise führen. Nachdem er über die Gehälter nun aber so überrascht ist und mit 10-15 Jahren in denen man 100-150k verdient im puren Luxus leben will bis zum Tod beschleicht mich doch eher dad Gefühl, dass Wirbel wohl gar keine Ahnung hat wie man viel Geld verdient...


 
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BART
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

15.02.2020, 10:23

Klehmchen hat geschrieben:
Ich dachte ja mal nach seinen ganzen Ausführungen immer, der Wirbel wäre einer der reichsten Magdeburger und würde den FCM bald aus der Krise führen. Nachdem er über die Gehälter nun aber so überrascht ist und mit 10-15 Jahren in denen man 100-150k verdient im puren Luxus leben will bis zum Tod beschleicht mich doch eher dad Gefühl, dass Wirbel wohl gar keine Ahnung hat wie man viel Geld verdient...

wenn man viel hat, kann dein viel auch wenig sein   :D


 
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Eisenschwein
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

21.02.2020, 22:07

mein opa hat immer gesagt : wer arbeiten geht , hat keine zeit geld zu verdienen.


 
Wirbel

Re: Der Fußball und das liebe Geld

24.02.2020, 16:07

Eisenschwein hat geschrieben:
mein opa hat immer gesagt : wer arbeiten geht , hat keine zeit geld zu verdienen.

Dein Opa war John D. Rockefeller???  :o


 
Wirbel

Re: Der Fußball und das liebe Geld

24.02.2020, 16:08

Klehmchen hat geschrieben:
Ich dachte ja mal nach seinen ganzen Ausführungen immer, der Wirbel wäre einer der reichsten Magdeburger und würde den FCM bald aus der Krise führen. Nachdem er über die Gehälter nun aber so überrascht ist und mit 10-15 Jahren in denen man 100-150k verdient im puren Luxus leben will bis zum Tod beschleicht mich doch eher dad Gefühl, dass Wirbel wohl gar keine Ahnung hat wie man viel Geld verdient...

Dann solltest Du vll. weniger denken und mehr wissen ;)
Reichtum hat nichts mit Geld zu tun!


 
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

24.02.2020, 17:08

Wirbel hat geschrieben:
Reichtum hat nichts mit Geld zu tun!

genau wie der Marktwert eines Fußballers manchmal auch nichts mit dem fußballerischen Können zu tun hat


 
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DISASTER
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

16.04.2020, 21:03

Fanszenen Deutschland: „Geisterspiele sind keine Lösung!“

Zitat:

+++ Quarantäne für den Fußball – Geisterspiele sind keine Lösung! +++

... Die Rede von gesellschaftlicher Verantwortung und Pläne für exklusive Testkontingente (über 20.000 Stück) für den Profifußball passen nicht zusammen. Wir verstehen, dass Vereinsfunktionäre durchaus rechtliche Verpflichtungen haben, im Sinne des finanziellen Wohls ihres Vereins zu handeln. In einer Situation jedoch, in der die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft vor enormen Herausforderungen stehen, ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass offenbar sämtliche Bedenken hintenangestellt werden, wenn es darum geht, den Spielbetrieb möglichst lange aufrechtzuerhalten, bzw. erneut zu starten.

Ganz offensichtlich hat der Profifußball viel tieferliegende Probleme. Ein System, in das in den letzten Jahren Geldsummen jenseits der Vorstellungskraft vieler Menschen geflossen sind, steht innerhalb eines Monats vor dem Kollaps. Der Erhalt der Strukturen ist vollkommen vom Fluss der Fernsehgelder abhängig, die Vereine existieren nur noch in totaler Abhängigkeit von den Rechteinhabern. ...


Mario Kallnik: "Ich wünsche mir vom FCM - nichts."
 
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

16.04.2020, 21:15

Magentadingens zahlt jährlich ca 1,3 Mio an die 3. Liga. Das macht im Mittel 65 000 € für jeden Verein im Jahr! Lächerlich!!


 
Jörn
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

16.04.2020, 21:25

Nein 1,3 mio pro Verein


 
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

16.04.2020, 21:57

Sorry, stimmt. 65 000 pro Spiel.


 
Toralf
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

29.07.2020, 13:25

https://www.kicker.de/780661/artikel/au ... nachteilig

You don't say? Es ist also nachteilig für den Verbraucher, wenn man drölfzig Abos braucht, um alle Spiele sehen zu können. Hätte uns doch nur jemand vorher gewarnt. Man hat jetzt einfach mehrere kleinere Monopole. Toll, wie der Markt sich selbst regelt. Auch schön das niemand aus den Fehlern der anderen lernt. Die Kunden immer mehr zu gängeln und die Rechte nie an andere geben hat schon bei Musik toll funktioniert. Der Streaming-Markt macht genau den selben Unfug. Diese Serie gibts nur da, diese nur da, dann wechseln die Rechte von Links nach Rechts, Serien verschwinden vom Markt... Und da fragen sich die Manager warum so viele Leute mit Augenklappe unterwegs sind und sich bei kostenlosen Seiten bedienen.


 
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Schnatterinchen
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

29.07.2020, 13:34

Toralf hat geschrieben:
Es ist also nachteilig für den Verbraucher, wenn man drölfzig Abos braucht, um alle Spiele sehen zu können. Hätte uns doch nur jemand vorher gewarnt. Man hat jetzt einfach mehrere kleinere Monopole. Toll, wie der Markt sich selbst regelt. Auch schön das niemand aus den Fehlern der anderen lernt. Die Kunden immer mehr zu gängeln und die Rechte nie an andere geben hat schon bei Musik toll funktioniert. Der Streaming-Markt macht genau den selben Unfug. Diese Serie gibts nur da, diese nur da, dann wechseln die Rechte von Links nach Rechts, Serien verschwinden vom Markt... Und da fragen sich die Manager warum so viele Leute mit Augenklappe unterwegs sind und sich bei kostenlosen Seiten bedienen.

So sieht´s aus und es ist einfach nur zum Kotzen. :==
Hinzu kommen dann noch die qualitativen Abstriche der Übertragungsqualität, egal ob nun bei SkyQ oder bei den Streamern. Mein Aufstiegs-SKY-Abo lasse sich jetzt auch auslaufen, es sei denn es geschieht noch ein Wunder, weil mich Qualität und Angebotsvielfalt absolut nicht überzeugen. Einzig Magenta Sport bleibt, um Blau-Weiß verfolgen zu können. 8-)


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Plattfuß
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

29.07.2020, 14:09

Der Markt wird sich auch hier irgendwann wieder selbst regulieren, über Angebot und Nachfrage, es sei denn es bildet sich ein Kartell.


 
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Dresdner
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

29.07.2020, 22:32

Auch wenn ich aus Dresden bin ;) Sky Abo wird Klasse - also natürlich Kündigen 
und dann "rennen Sie einem die Bude ein" und ohne Freitag und dann ab 2021 
ohne Sonntagsspiele , ohne D Y N A M O ! :) ohne Fans , ohne ohne ohne 
ICH freue mich schon auf die "netten" Gespräche und wie weit der Preis zurück geht .
ER WIRD ES ! wie immer 

Ich hatte mir damals nach der Wende für ne Mark oft Sportbild gekauft - irgendwann 
und BILD sowieso , wollte ich nicht mehr - dieses Jahr stand im Frühling
in einer TV - Zeitschrift - Sportbild ein halbes Jahr für ca. 55 Euro + 30 Euro 
Einkaufsgutschein bei Amazon , gelesen und auch so getan , stimmte alles , 
nun , wer mag schon ewig diese Zeitung - Bayern , BVB , wieder Bayern dann RBL ...
und eine Meinungsmache gegen Fans , insbesondere Ultras und natürlich die Welt 
bestaunt Deutschland - ewig lesen - GEKÜNDIGT - jetzt bieten die mir schon 60 
Euro bei Amazon an , weiß nicht genau welche Laufzeit ? aber die winseln und wimmern am Telefon 

mal sehen - nur Samstag ( + engl. Wochen ) = 10 Euro + 2. Liga ohne Dynamo 5 Euro + 5 Euro Pokal -
mit Coronarisiko max. 18 Euro pro Monat ! wenn jemand eine bessere Skystrategie hat ? gerne 
ich bin erst im Okt/Nov in den nächsten oben beschriebenen Verhandlungen 


 
Jörn
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

30.07.2020, 07:55

Bessere sky Strategie: gar nicht holen. Sparst du 18 euro im Monat


 
Arpi
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

30.07.2020, 08:32

Frag mich auch wozu ein Sky-Abo wenn Dein Verein eh nicht dabei ist (vom DfB-Pokal mal abgesehen)
Statt diversen wochentagsbezogenen Abos wäre ein Vereinsabo des jeweiligen Erst- oder Zweitligisten sicherlich für den Kunden viel interessanter wie es der Kicker in seinem Bericht schreibt. Dann könnte es auch einen wirklichen Wettbewerb zum Vorteil für den Kunden geben welche Pay-TV-Sender welchen Club überträgt


Die Friedhöfe der Welt sind voll von Leuten, die sich für unentbehrlich hielten.

(Georges Clemenceau)
 
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Re: Der Fußball und das liebe Geld

30.07.2020, 17:29

Plattfuß hat geschrieben:
Der Markt wird sich auch hier irgendwann wieder selbst regulieren, über Angebot und Nachfrage, es sei denn es bildet sich ein Kartell.

Der Markt wird sich selbst regulieren? Angebot und Nachfrage?
Der ist echt gut, muss ich mir merken...


Auf Abseits zu spielen, ist in Deutschland sehr gefährlich. Die Spieler können das, aber die Linienrichter sind oft nicht dabei.
(Aad de Mos)

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