von fans für fansvon Fans für Fans des 1.FC Magdeburg

 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

30.09.2017, 22:20

Schnatterinchen hat geschrieben:
Wir sind hier im Thread „Fußball im Allgemeinen“ und nicht im Thread „1.FC Magdeburg“.

...seit wann achtest Du auf den Thread Titel?  Wo anders ist es dir doch auch egal wie der Thread heißt :wave:


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

30.09.2017, 22:37

ente, die jagdsaison hat begonnen, zieh den kopf ein.obwohl, die erbse in deinem schädel trifft man ääh nicht.


 
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Schnatterinchen
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

30.09.2017, 22:55

Schade ....


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

10.10.2017, 08:37

Übrigens, Wismut-Präsident Helge Leonhardt will beim Zweitligisten in Aue neue Wege gehen. :o

"Ich werde dem Verein zu einem geeigneten Zeitpunkt empfehlen, die Profiaabteilung auszugliedern und sich damit für Kapitalgeber zu öffnen,
um zeitgemäße, professionelle und zukunfzorientierte Strukturen einzuführen, damit du vielleicht die Betondecke durchstoßen kannst",
sagte der 58-Jährige dem "kicker".

So, so, Betondecken durchstoßen will er. 8-)

"Es geht um unsere Wettbewerbsfähigkeit, um regionale Investoren - und nicht darum, den Weg für den Einstieg eines Russen, Chinesen oder Arabers freizumachen oder an der Tradition oder der Fangemeinde zu rütteln."
Helge Leonhardt

Ein interessanter Gedankenansatz wie ich finde.  ;!


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

10.10.2017, 11:16

Mich würde mal interessieren was die gut gesagten Worte wert sind, wenn wirklich mal ein Russe, Chinese oder ....... vor der Tür steht. Ob er sich dann an seine Worte erinnert :roll:

Betrifft aber wohl nicht nur die Schachter :|


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

10.10.2017, 12:22

Olli76 hat geschrieben:
Betrifft aber wohl nicht nur die Schachter  :|

Sicherlich nicht. Schau mal nur nach Bochum, was da am WE so alles los war. :o
Der Wahlverlauf war ähnlich wie bei uns, nur die Gewaltausbrüche blieben bei uns, in positiver Weise, aus.


 
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Uli Block 10
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

10.10.2017, 12:50

Schnatterinchen hat geschrieben:
Übrigens, Wismut-Präsident Helge Leonhardt will beim Zweitligisten in Aue neue Wege gehen. :o

"Ich werde dem Verein zu einem geeigneten Zeitpunkt empfehlen, die Profiaabteilung auszugliedern und sich damit für Kapitalgeber zu öffnen,
um zeitgemäße, professionelle und zukunfzorientierte Strukturen einzuführen, damit du vielleicht die Betondecke durchstoßen kannst",
sagte der 58-Jährige dem "kicker".

So, so, Betondecken durchstoßen will er. 8-)

"Es geht um unsere Wettbewerbsfähigkeit, um regionale Investoren - und nicht darum, den Weg für den Einstieg eines Russen, Chinesen oder Arabers freizumachen oder an der Tradition oder der Fangemeinde zu rütteln."
Helge Leonhardt

Ein interessanter Gedankenansatz wie ich finde.  ;!

interessant finde ich daran nur die frage, was soll das mit den investoren eigentlich bringen? die investieren einmal und wollen ab dann verdienen. das verbesssert die situation eines vereins bzw. einer gesellschaft also genau einmal und danach wird es schlechter, weil geld raus fließt statt rein....
wenn so etwas als rettungsanker erwogen wird, kann ich das ja zumindest verstehen. was jedoch langfristig für kleine vereine, wie z.b. die aus dem schacht, bringen soll, erschließt sich mir nicht.


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

10.10.2017, 12:51

Schnatterinchen hat geschrieben:
Übrigens, Wismut-Präsident Helge Leonhardt will beim Zweitligisten in Aue neue Wege gehen. :o

"Ich werde dem Verein zu einem geeigneten Zeitpunkt empfehlen, die Profiaabteilung auszugliedern und sich damit für Kapitalgeber zu öffnen,
um zeitgemäße, professionelle und zukunfzorientierte Strukturen einzuführen, damit du vielleicht die Betondecke durchstoßen kannst",
sagte der 58-Jährige dem "kicker".

So, so, Betondecken durchstoßen will er. 8-)

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interessant finde ich daran nur die frage, was soll das mit den investoren eigentlich bringen? die investieren einmal und wollen ab dann verdienen. das verbesssert die situation eines vereins bzw. einer gesellschaft also genau einmal und danach wird es schlechter, weil geld raus fließt statt rein....
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

10.10.2017, 13:18

Uli Block 10 hat geschrieben:
interessant finde ich daran nur die frage, was soll das mit den investoren eigentlich bringen?

Ganz einfach, noch mehr Kohle, um so mit der Konkurrenz mithalten zu können.
Oder einfach mal bei den Bayern, in Hamburg beim HSV, in Ingolstadt, in Frankfurt oder in Augsburg nachfragen.


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

10.10.2017, 13:51

Uli Block 10 hat geschrieben:
Schnatterinchen hat geschrieben:
Übrigens, Wismut-Präsident Helge Leonhardt will beim Zweitligisten in Aue neue Wege gehen. :o

"Ich werde dem Verein zu einem geeigneten Zeitpunkt empfehlen, die Profiaabteilung auszugliedern und sich damit für Kapitalgeber zu öffnen,
um zeitgemäße, professionelle und zukunfzorientierte Strukturen einzuführen, damit du vielleicht die Betondecke durchstoßen kannst",
sagte der 58-Jährige dem "kicker".

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interessant finde ich daran nur die frage, was soll das mit den investoren eigentlich bringen? die investieren einmal und wollen ab dann verdienen. das verbesssert die situation eines vereins bzw. einer gesellschaft also genau einmal und danach wird es schlechter, weil geld raus fließt statt rein....
wenn so etwas als rettungsanker erwogen wird, kann ich das ja zumindest verstehen. was jedoch langfristig für kleine vereine, wie z.b. die aus dem schacht, bringen soll, erschließt sich mir nicht.

Ich denke die Sache ist nicht ganz so trivial. Anbei mal ein Link über die Investoren beim Deutschen Meister http://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/bundesliga/allianz-steigt-mit-110-millionen-euro-beim-fc-bayern-ein-34640090.sport.html Der dürfte das Modell kaum gewählt haben, wenn er nur nach deinen Gesichtspunkten geht.
Bei Aue könnt ich mir folgendes Planspiel vorstellen: Man erwirtschaftet derzeit eine schwarze Null und lebt von der Hand in den Mund. Man ist infrastrukturell limitiert und erhofft sich eine sportliche Steigerung verbunden mit steigenden Erlösen aus platzierungsabhängigen TV-Einnahmen und erfolgreicherem Auftreten im DfB-Pokal, sofern man einen selbst tragenden Invest bekommen könnte. Der Investor geht das Risiko ein und erwirbt Anteile am Verein. Er kann dann an Gewinnen partizipieren sofern diese dann auch eintreten. Bleibt es jedoch bei der schwarzen Null oder gar roten Zahlen erhält er als Anteilseigner am Verein somit auch keinen Kaptalrückfluss. Er kann dann höchstens wieder seine Anteile am Verein verkaufen, sofern sich ein Käufer findet. Der Verein verkauft Anteile, hat aber keine Schulden welche er stetig bedienen muss.  Unter Umständen profitiert der Verein auch von den wirtschaftlichen Kontakten, welche der Investor aufweist und kann neue Sponsoren gewinnen.

Vielleicht tust du dich als gelernter DDR-Bürger mit der Problematik Investor auch nur generell schwer. Der gute Helge Leonhardt will sein geliebtes Aue sicher kaum vor die Hunde gehen lassen


Man wächst nicht an Niederlagen. Man geht an Niederlagen zugrunde, und wo man nicht zugrunde geht, wird man deformiert

(Jan Philipp Reemtsma)
 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

10.10.2017, 14:55

Arpi hat geschrieben:
Der gute Helge Leonhardt will sein geliebtes Aue sicher kaum vor die Hunde gehen lassen

So ähnlich sehe ich das auch und habe deshalb nicht ganz ohne Grund die Begrifflichkeiten "guter Investor - schlechter Investor" in die Diskussion mit einfließen lassen.
DIe Leonhardts selbst könnten auch als Investoren auftreten, werden sie aber mit Sicherheit nicht machen, da das nur Unruhe und üble Nachrede mitsichbringen würde.
Bei den jeweiligen Investoren sollte auch noch unterschieden werden, wie sie neben dem Kapital ihr Stimmrecht im Verein einbringen wollen.


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

10.10.2017, 20:05

Es gibt gute Sponsoren und schlechte...
Investoren sind zuerst mal daran interessiert, richtig Geld zu verdienen. Wenn dies nicht in angemessener Zeit passiert, beginnen die Probleme bei den Vereinen.
Immer.


Auf Abseits zu spielen, ist in Deutschland sehr gefährlich. Die Spieler können das, aber die Linienrichter sind oft nicht dabei.
(Aad de Mos)
 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

11.10.2017, 09:12

Arpi hat geschrieben:
Uli Block 10 hat geschrieben:
Schnatterinchen hat geschrieben:
Übrigens, Wismut-Präsident Helge Leonhardt will beim Zweitligisten in Aue neue Wege gehen. :o

"Ich werde dem Verein zu einem geeigneten Zeitpunkt empfehlen, die Profiaabteilung auszugliedern und sich damit für Kapitalgeber zu öffnen,
um zeitgemäße, professionelle und zukunfzorientierte Strukturen einzuführen, damit du vielleicht die Betondecke durchstoßen kannst",
sagte der 58-Jährige dem "kicker".

So, so, Betondecken durchstoßen will er. 8-)

"Es geht um unsere Wettbewerbsfähigkeit, um regionale Investoren - und nicht darum, den Weg für den Einstieg eines Russen, Chinesen oder Arabers freizumachen oder an der Tradition oder der Fangemeinde zu rütteln."
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Ein interessanter Gedankenansatz wie ich finde.  ;!

interessant finde ich daran nur die frage, was soll das mit den investoren eigentlich bringen? die investieren einmal und wollen ab dann verdienen. das verbesssert die situation eines vereins bzw. einer gesellschaft also genau einmal und danach wird es schlechter, weil geld raus fließt statt rein....
wenn so etwas als rettungsanker erwogen wird, kann ich das ja zumindest verstehen. was jedoch langfristig für kleine vereine, wie z.b. die aus dem schacht, bringen soll, erschließt sich mir nicht.

Ich denke die Sache ist nicht ganz so trivial. Anbei mal ein Link über die Investoren beim Deutschen Meister http://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/bundesliga/allianz-steigt-mit-110-millionen-euro-beim-fc-bayern-ein-34640090.sport.html Der dürfte das Modell kaum gewählt haben, wenn er nur nach deinen Gesichtspunkten geht.
Bei Aue könnt ich mir folgendes Planspiel vorstellen: Man erwirtschaftet derzeit eine schwarze Null und lebt von der Hand in den Mund. Man ist infrastrukturell limitiert und erhofft sich eine sportliche Steigerung verbunden mit steigenden Erlösen aus platzierungsabhängigen TV-Einnahmen und erfolgreicherem Auftreten im DfB-Pokal, sofern man einen selbst tragenden Invest bekommen könnte. Der Investor geht das Risiko ein und erwirbt Anteile am Verein. Er kann dann an Gewinnen partizipieren sofern diese dann auch eintreten. Bleibt es jedoch bei der schwarzen Null oder gar roten Zahlen erhält er als Anteilseigner am Verein somit auch keinen Kaptalrückfluss. Er kann dann höchstens wieder seine Anteile am Verein verkaufen, sofern sich ein Käufer findet. Der Verein verkauft Anteile, hat aber keine Schulden welche er stetig bedienen muss.  Unter Umständen profitiert der Verein auch von den wirtschaftlichen Kontakten, welche der Investor aufweist und kann neue Sponsoren gewinnen.

Vielleicht tust du dich als gelernter DDR-Bürger mit der Problematik Investor auch nur generell schwer. Der gute Helge Leonhardt will sein geliebtes Aue sicher kaum vor die Hunde gehen lassen

es bleibt jedoch immer die Tatsache. die brust auf dem Trikot kann man jede Saison aufs neue verkaufen, auch den stadionnamen und was weiß ich. Anteile am verein aber nur einmal und dann sind sie für alle Ewigkeit weg. und mit dem zusätzlichen Geld, kann man kurzfristig erfolg haben oder auch nicht. wer spielte vor 10 oder 20 jahren 1. Bundesliga oder 2. Bundesliga? wenn man es einmal dahin schafft, dann sagt das noch gar nichts, oft findet man sich n paar jahre später wieder in den Niederungen wieder. und dann? gehört einem der eigene verein nicht mehr und neues Geld kriegt man auch nicht ran.


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

11.10.2017, 09:14

Arpi hat geschrieben:
...Vielleicht tust du dich als gelernter DDR-Bürger mit der Problematik Investor auch nur generell schwer. ...

vielleicht auch deswegen, vor allem aber wohl als 'fußballromantiker'.
Arpi hat geschrieben:
Ich denke die Sache ist nicht ganz so trivial...

im grunde doch, zumindest sehe ich es eben einfach so.


 
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Schnatterinchen
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

11.10.2017, 10:12

Jörn hat geschrieben:
es bleibt jedoch immer die Tatsache. die brust auf dem Trikot kann man jede Saison aufs neue verkaufen, auch den stadionnamen und was weiß ich. Anteile am verein aber nur einmal und dann sind sie für alle Ewigkeit weg.

Was heißt weg? Weg sind sie nicht, die Anteile hat nur ein anderer und der hat mit Sicherheit auch ein großes Interesse daran, dass sein Geld gut angelegt ist und sich nicht in Luft auflöst, wie z.B. die Gruppe um Mini-Max beim FC Augsburg   


Jörn hat geschrieben:
und mit dem zusätzlichen Geld, kann man kurzfristig erfolg haben oder auch nicht. wer spielte vor 10 oder 20 jahren 1. Bundesliga oder 2. Bundesliga? wenn man es einmal dahin schafft, dann sagt das noch gar nichts, oft findet man sich n paar jahre später wieder in den Niederungen wieder.


In den Niederungen des deutschen Fußball finden sich aber auch viele Mannschaften wieder, die ohne dem zusätzlichen Geld ihre Traditionen bewahren wollten und Dank dem Unvermögen ihrer Protagonisten nun über die Dörfer tingeln müssen.


Jörn hat geschrieben:
und dann? gehört einem der eigene verein nicht mehr und neues Geld kriegt man auch nicht ran.


Sehe ich anders. Der HSV z.B.hat wie oft schon neues Geld von seinem Investor bekommen?
Wie gesagt, vieles hängt davon ab welchen Investor ich mir ins Boot hole und die Erfahrungen bis jetzt zeigen, diese Investoren werden immer mehr, so dass in ein paar Jahren, Bundesliga nur noch mit einem guten Investor machbar sein wird.


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

11.10.2017, 10:18

Jörn hat geschrieben:


es bleibt jedoch immer die Tatsache. die brust auf dem Trikot kann man jede Saison aufs neue verkaufen, auch den stadionnamen und was weiß ich. Anteile am verein aber nur einmal und dann sind sie für alle Ewigkeit weg. und mit dem zusätzlichen Geld, kann man kurzfristig erfolg haben oder auch nicht. wer spielte vor 10 oder 20 jahren 1. Bundesliga oder 2. Bundesliga? wenn man es einmal dahin schafft, dann sagt das noch gar nichts, oft findet man sich n paar jahre später wieder in den Niederungen wieder. und dann? gehört einem der eigene verein nicht mehr und neues Geld kriegt man auch nicht ran.


jaein.

es ist richtig, das man anteile nur einmal verkaufen kann - daher ist es wichtig, das zum einen diese einnahmen daraus nachhaltig investiert werden:

z.bsp.: 

-in infrastruktur, stadionerwerb etc. - um dadurch jährlich wiederkehrenden mehrwert zu generieren (durch wegfall der miete, höhere einnahmen durch erweiterung von vip kapazitäten etc..)

und/oder

- spieler (das ja wieder nur bedingt einmalig) - weil bedingt evtl. der aufstieg in höhere ligen ermöglicht und damit höhere einahmen in form der tv-töpfe (wenn möglich jedes jahr als mehrwert)

zum zweiten:

dürfen anteile nie mehrheitsanteile sein - sondern müssen max. begrenzt bleiben, damit die stimmenmehrheit immer im verein bleibt.

investoren partizipieren immer am ergebnis in höhe ihrer anteile - ob negativ oder positiv - daher sind diese auch an einer positiven entwicklung interessiert. 

investor sollte auch investor sein und kein kreditgeber - dann wird man erpressbar!

daher dürfen anteile nur verkauft werden, wenn diese soviel geld generieren, um nachhaltige einnahmen zu ermöglichen, welche man alleine nicht hinbekommt  - wenn an diesen einnahmen  alle beteiligten anteilig partizipieren können, warum denn nicht?

um keine missverständnisse aufkommen zu lassen: ich persönlich bin dafür das man das allein (der verein) stemmen können sollte und im rahmen seiner möglichkeiten ohne investoren.

aber: das beispiel in münchen (24,9% an drei investoren a 8,3%) zeigt, wie man so schnell ein eigenes stadion (und damit einen immobilienwert) haben kann und damit die kompletten einnahmen etc.. -man darf sich halt nicht verkaufen und die anteile müssen einen nachhaltigen wert haben/erzeugen!


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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

11.10.2017, 10:28

thor30600 hat geschrieben:
aber: das beispiel in münchen (24,9% an drei investoren a 8,3%) zeigt, wie man so schnell ein eigenes stadion (und damit einen immobilienwert) haben kann und damit die kompletten einnahmen etc.. -man darf sich halt nicht verkaufen und die anteile müssen einen nachhaltigen wert haben!

Sehr guter Beitrag @thor, der auch mit dem Beispeil der Bayern bestens belegt, wie gute Investoren funktionieren können.
Was spräche denn dagegen, wenn hier in Magdeburg, die drei Unternehmen SWM, FAM und die TM Group, 24,9 % der Anteile erwerben bzw. halten würden, um somit den FCM dauerhaft zweitligataulich zu machen?


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

11.10.2017, 20:16

Schnatterinchen hat geschrieben:
thor30600 hat geschrieben:
aber: das beispiel in münchen (24,9% an drei investoren a 8,3%) zeigt, wie man so schnell ein eigenes stadion (und damit einen immobilienwert) haben kann und damit die kompletten einnahmen etc.. -man darf sich halt nicht verkaufen und die anteile müssen einen nachhaltigen wert haben!

Sehr guter Beitrag @thor, der auch mit dem Beispeil der Bayern bestens belegt, wie gute Investoren funktionieren können.
Was spräche denn dagegen, wenn hier in Magdeburg, die drei Unternehmen SWM, FAM und die TM Group, 24,9 % der Anteile erwerben bzw. halten würden, um somit den FCM dauerhaft zweitligataulich zu machen?

FAM: ??? finanziell wohl kaum handlungsfähig
TM Group: ??? sicherlich nicht in der Lage einen Millionenbetrag der sich wirklich lohnt aufzubringen ohne Kredit aufzunehmen
SWM: ??? der einzige Kandidat der sich einen höheren Millionenbetrag (sagen wir mal einfach 5 Millionen) zu investieren leisten kann, aber = Stadt Magdeburg zu 54 % als Kommanditist beteiligt
dürfte damit ausscheiden
Nenn mal ordentliche Beispiele wenn du großes vor hast ! Ansonsten reicht es mir wenn wir in Liga 2 mitschwimmen und möglichst nie (auch nicht zufällig bitte) in die langweilige 1. Liga aufsteigen.
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

11.10.2017, 21:18

Gibt ja ein paar Unternehmen im Hafen.....
Beiselen oder
MUT oder
Stork oder
Fegert
zum Beispiel,
vllt kann man die Dettmer Reederei gewinnen....
Viele sinds nicht.
Und unser größtes Potenzial sind immer noch die Fans!
Vllt tauschen wir, die Fans zahlen/kaufen den Stadionnamen und MDCC kümmert sich um was anderes....


18. März 1989; 1. FCM : BSG Stahl Brandenburg; einmal-immer
 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

11.10.2017, 23:08

thor30600 hat geschrieben:
...
daher dürfen anteile nur verkauft werden, wenn diese soviel geld generieren, um nachhaltige einnahmen zu ermöglichen, welche man alleine nicht hinbekommt  - wenn an diesen einnahmen  alle beteiligten anteilig partizipieren können, warum denn nicht?
...

Wer sagt denn, das dies auch passiert? Die Frage des Einflusses eines Investors in Vereinsbelange steht mMn vor dem Geldempfang jener Interessierten, die ihr Geld anlegen/investieren möchten.

Mit "Niemand hat vor eine Mauer zu bauen", lag die Geschichte daneben. Mit der Möglichkeit, dass nach Geldempfang alles besser wird, sieht die Wahrscheinlichkeit wie aus? 

Dann mal rann alle Hellseher.  8-)


'Ihr könnt uns alles verbieten, uns aussperren oder was auch immer – brechen werdet ihr uns nie!'
 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

12.10.2017, 07:48

Jenau hat geschrieben:
thor30600 hat geschrieben:
...
daher dürfen anteile nur verkauft werden, wenn diese soviel geld generieren, um nachhaltige einnahmen zu ermöglichen, welche man alleine nicht hinbekommt  - wenn an diesen einnahmen  alle beteiligten anteilig partizipieren können, warum denn nicht?
...

Die Frage des Einflusses eines Investors in Vereinsbelange steht mMn vor dem Geldempfang jener Interessierten, die ihr Geld anlegen/investieren möchten.


Der Einfluss der Investoren beim Deutschen Meister in die Vereinsbelange ist zumindest nMn in der Außenwirkung kaum spürbar, zumindest was das sportliche Geschehen auf dem Rasen betrifft. Zumindest war er insofern auch nicht schädigend, wenn man 5 x in Folge die Meisterschaft gewonnen hat.
Vielleicht können unsere Freunde des britischen Fußballs mal ihre Eindrücke zu dieser Problematik wiedergeben. Dort ist ja gefühlt jeder PL-Club in vollständiger Investorenhand.


Man wächst nicht an Niederlagen. Man geht an Niederlagen zugrunde, und wo man nicht zugrunde geht, wird man deformiert

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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

12.10.2017, 08:53

Arpi hat geschrieben:
Der Einfluss der Investoren beim Deutschen Meister in die Vereinsbelange ist zumindest nMn in der Außenwirkung kaum spürbar, zumindest was das sportliche Geschehen auf dem Rasen betrifft. Zumindest war er insofern auch nicht schädigend, wenn man 5 x in Folge die Meisterschaft gewonnen hat.
Vielleicht können unsere Freunde des britischen Fußballs mal ihre Eindrücke zu dieser Problematik wiedergeben. Dort ist ja gefühlt jeder PL-Club in vollständiger Investorenhand.

der ewige deutschen meister sollte hier außen vorgelassen werden, der spielt in einer extraliga und pl-clubs kann man auch nicht zum vergleich heranziehen, zumindest solange nicht, wie 50+1 als grundlage der diskussion gilt.


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

12.10.2017, 10:24

Laserlehmann hat geschrieben:
FAM: ??? finanziell wohl kaum handlungsfähig
TM Group: ??? sicherlich nicht in der Lage einen Millionenbetrag der sich wirklich lohnt aufzubringen ohne Kredit aufzunehmen
SWM: ??? der einzige Kandidat der sich einen höheren Millionenbetrag (sagen wir mal einfach 5 Millionen) zu investieren leisten kann, aber = Stadt Magdeburg zu 54 % als Kommanditist beteiligt, dürfte damit ausscheiden

Aus welchem Grund sollten die SWM ausscheiden? Wenn die Stadt selbst "Aktionär bei den Stadtwerken ist, warum sollte dann die SWM nicht Anteilseigner bei einer Fußballclub-GmbH werden?
Warum sollte ein Unternehmensverbund wie die TM Group, mit ihren ca. 80 Mio. Jahresumsatz, nicht ein solcher Anteilseigener werden?
Und FAM hat sicherlich schon bessere Zeiten erlebt, von 1.400 Mitarbeitern sollen ca. 80 MA sozialverträglich in den Unruhestand versetzt worden sein, bleibt aber trotzdem ein Weltunternehmen und ein Aushängeschild für Magdeburg. Ich sehe alle drei als mögliche Investoren, wenn es mal eng werden sollte und ein Mehrbedarf an Kohle besteht.

Und wie bereits weiter oben erwähnt, die Bayern bleiben das Maß aller Dinge in Deutschland und der Wahnsinnserfolg, sportzlich wie finanziell, gibt ihnen mehr als recht, warum also sollte man dem in klein nicht nacheifern?

Tja, und mit dem englischen Fußball ist das so eine Sache. Sind es in der Regel nicht diejeneigen die das Investorentum hier in Deutschland vehement ablehnen, aber liebendgern, bei fast jeder passenden Gelegenheit auf die Insel düsen, um dort dem geliebten englischen Fußball zu fröhnen? :lol:


 
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Re: Guter Investor - schlechter Investor, der Investoren-Thread

12.10.2017, 15:09

Uli Block 10 hat geschrieben:
Arpi hat geschrieben:
Der Einfluss der Investoren beim Deutschen Meister in die Vereinsbelange ist zumindest nMn in der Außenwirkung kaum spürbar, zumindest was das sportliche Geschehen auf dem Rasen betrifft. Zumindest war er insofern auch nicht schädigend, wenn man 5 x in Folge die Meisterschaft gewonnen hat.
Vielleicht können unsere Freunde des britischen Fußballs mal ihre Eindrücke zu dieser Problematik wiedergeben. Dort ist ja gefühlt jeder PL-Club in vollständiger Investorenhand.

der ewige deutschen meister sollte hier außen vorgelassen werden, der spielt in einer extraliga und pl-clubs kann man auch nicht zum vergleich heranziehen, zumindest solange nicht, wie 50+1 als grundlage der diskussion gilt.

Den Vergleich würde ich zumindest hier auch nicht anbringen. Wer sich mal fernab vom Fußballerischen mit dem Club aus dem Süden und deren Protagonisten  beschäftigt bekommt den Eindruck, dass nicht allein die drei Investoren für den Erfolg verantwortlich sind/waren. Würstschenuli hat hat sicher auch einen Teil mit der Produktion zugesteuert. Und dann kommen noch .... Die Masse, Mischung und der Antrieb der Verantwortlichen, sowie die vorhandenen Strukturen sind nicht zu unterschätzen.
Aber davon ganz ab, wer ein Sportsfreund oder Clubfreund ist, dem ist ein Mehrheitsbesitz nicht wichtig. Sehe ich zumindest so bei uns.


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